Frischer Waffelduft im ganzen Haus
11.3.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Das Cafe „Küchenfee“ lud am Montagnachmittag zu Kaffee mit frisch gebackenen Waffeln ein. Bereits ab dem frühen Morgen war Gerontofachkraft Hermine Strunz mit ihren Helferinnen am Vorbereiten für das Waffelbacken beschäftigt. Es wurden Teig, Quark, Sahne, Rote Grütze, Zimt, Puderzucker und Nougatcreme vorbereitet und abgefüllt, was eine Menge Zeit in Anspruch nahm.
Nach und nach fanden sich die Bewohner des St. Michael-Zentrums in der Cafeteria im Erdgeschoß ein, um gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben. Bestückt mit Waffeleisen, Teig und leckeren Belag für die Waffeln hatten sich Hermine Strunz und Renate Buchfelder im Raum postiert. Der Duft der frischen Leckerei strömte durchs ganze Haus und die Bewohner verspeisten genussvoll die liebevoll zubereiteten Waffeln.

Die Stimmung in der Cafeteria war heiter und ausgelassen, Renate Buchfelder nahm mit ihrer Gitarre inmitten der Bewohner Platz und stimmte mit den Anwesenden einige Lieder an. Draußen tobte sich der Schnee aus, und drinnen erfreuten sich alle an der gelungenen Abwechslung, die besonders für den Gaumen ein wahrer Genuss war.
Im Anschluss besuchte Gerontofachkraft Hermine Strunz die Bewohner auf den Etagen, die nicht in der Cafeteria erschienen waren oder aus gesundheitlichen Gründen nicht das Bett verlassen konnten und bot auch ihnen frische Waffeln an.

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Müssen die Bewohner ihr Essen selbst kaufen?
4.3.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Diese und andere Fragen stellten am Montag den 01. März 2010 die Schüler der 8. Klasse der Pestalozzischule Weiden als sie das St. Michael-Zentrum besuchten. Sie nutzen die Exkursion, um sich über die Einrichtung und die beruflichen Möglichkeiten in dem Wohn-, Pflege- und Therapiezentrum zu informieren.
Unter der Führung von Klassenleiter Michael Neumann fanden sich die 26 Schüler in der Cafeteria im Erdgeschoß ein. Zunächst begrüßte Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl die Gruppe und übergab dann das Wort an die Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner, die mit Hilfe einer Power Point Präsentation einen Überblick über das St. Michael-Zentrum verschaffte.

Themen wie verschiedene Altersgruppen, Verpflegung, Aufbau der Einrichtung, Therapeutische Angebote, Beschäftigung für Bewohner, Pflegeprozess, sowie Aufgaben und Qualifizierung des Personals wurden den Schülern näher gebracht. Die Präsentation wurde eifrig und interessiert von den Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren verfolgt, und sie beteiligten sich rege mit Zwischenfragen am Vortrag. Besonderes Interesse galt der Verpflegung, so wurde gefragt was die Bewohner zu Essen bekämen und ob sie es selbst kaufen müssten.

Anschließend an die Präsentation folgte eine Führung durch das Haus, so dass sich die Schüler einen visuellen Überblick, über das im Vortrag gehörte, verschaffen konnten. Es wurden zwei Gruppen gebildet, eine Gruppe unter der Führung von Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl begann vom Erdgeschoß aus, das Haus zu erkunden. Die zweite Gruppe ließ sich von Pflegedienstleiterin Sonja Rummler-Trinkner die Zimmer und Stationen zeigen.
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In der Kurzzeitpflege „zwischengeparkt“
3.3.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Immer häufiger fehlt die adäquate Pflegeeinstufung – Diakonie diskutiert aktuelle Themen mit Annette Karl
Weiden. Zu einem Gedankenaustausch, bei dem es um aktuelle Themen wie Qualitätsprüfungen und Palliativversorgung ging, hatte der neue Geschäftsführer der Diakonie Weiden, Diakon Karl Rühl, die Landtagsabgeordnete Annette Karl (SPD) eingeladen. Das Zusammentreffen fand in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes statt.
Aus Kostengründen würden zunehmend pflegebedürftige Menschen, ohne adäquate Einstufung, in den Einrichtungen für Kurzzeitpflege „zwischengeparkt“, lautete eine Klage. Damit würden die negativen Folgen der aktuellen Gesundheitspolitik auf dem Rücken der zu Pflegenden und der Pflegeeinrichtungen ausgetragen.
Auch die Leiter verschiedener Einrichtungen der Diakonie nahmen an dem Treffen teil: Günter Daubenmerkl vom St. Michaelszentrum, Irene Gräfenstein vom Eleonore-Sindersberger-Altenheim, Dorothee Rösel-Hammer von der Kurzzeitpflege, Angelika Zürcher von der Diakoniestation, Marianne Kleber-Meyerhöfer vom Frauenhaus, Karin Hissung von der Migrationsstelle, Marie-Luise Krauß vom Arbeitsförderungszentrum/Werkhöfe, Dagmar Deutschländer von der kirchlichen Sozialarbeit, Hans-Joachim Grajer von der Mitarbeitervertretung und Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler vom Vorstand des Diakonischen Werkes Weiden.
Themen wie regionale Entwicklung, Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Qualitätsprüfungen, „Pflegeparken“, Palliativversorgung, Sanierung von Pflegebereichen, Arge Fördern und Fordern, Hartz IV, Migrantenintegration und die speziellen Probleme von Mitarbeitern in helfenden Berufen wurden in dem zweistündigen Treffen anhand zahlreicher Beispiele diskutiert. Annette Karl zeigte großes Interesse an der Situation von pflegebedürftigen Menschen und sicherte ihre Unterstützung zu.

Themen, die ihnen auf den Nägeln brennen, diskutierten Diakon Karl Rühl (stehend) und seine leitenden Mitarbeiter mit der Landtagsabgeordneten Annette Karl (im Vordergrund). Bild: Wilck
Pressemeldung Der Neue Tag Weiden
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Ökumene im Mittelpunkt der Landessynode
3.3.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tagt vom 21. bis 25. März in Weiden – Beschluss über Landesstellenplanung
Weiden. (wd) Über Jahrhunderte war das Simultaneum der Kirchengemeinden in der Nordoberpfalz üblich. Katholische und evangelisch-lutherische Christen nutzten im guten Einvernehmen dasselbe Gotteshaus. In Weiden steht dafür die Michaelskirche – für gelebte Ökumene.
Darum, so meint Dr. Wenrich Slenczka, der neue evangelisch-lutherische Dekan und Erste Pfarrer von St. Michael, sei Weiden auch der rechte Ort für die Landessynode, die im Haus der Gemeinde vom 21. Bis zum 25. März tagt: Eines der Hauptthemen des Treffens der 108 Landessynodalen ist nämlich die Ökumene.
Das Dekanat Weiden wird in der Landessynode von Käthe Pühl aus Neustadt am Kulm vertreten. Dekan Dr. Wenrich Slenczka ist Gastgeber. Derzeit liegen 21 Anträge vor, die beraten werden. Wie hoch die Ökumene bei diesem Treffen angesiedelt ist, zeigt sich schon durch Festprediger Walter Kardinal Kasper, der beim Eröffnungsgottesdienst am 21. März in der Michaelskirche sprechen wird.
Die Landessynode beschließt über neue Kirchengesetze. Für die im Jahr 2011 bevorstehende Einführung des kaufmännischen Haushalts- und Rechnungswesens („Doppik“) im landeskirchlichen Haushalt müssen die Kirchenverfassung und die kirchliche Haushaltsordnung geändert werden. Eine weitere wichtige Entscheidung wird die Verabschiedung der Landesstellenplanung 2010 sein, wobei die theologischen und theologisch- pädagogischen Stellen im landesweiten Durchschnitt nach der Empfehlung vom Herbst 2009 um fünf Prozent gekürzt werden sollen.
Der Rotstift wurde vor allem in den Zentren angesetzt, so dass der Stellenplan in der Nordoberpfalz nahezu unverändert bleiben kann.
Pressemeldung Der Neue Tag Weiden
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Neuer Dekan in Weiden i. d. Opf
24.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Antrittsbesuch von Herrn Dekan Dr. Wenrich Slenczka beim Oberbürgermeister.
Heute stattete Weidens neuer Dekan Dr. Wenrich Slenczka (45) beim Weidener Oberbürgermeister im Neuen Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.
Zusammen mit einem Buch über die Stadt Weiden i. d. OPf. wünschte Kurt Seggewiß einen guten Start und freute sich über eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Weiden i. d. OPf.
Bevor Dr. Sleczka als Dekan die Nachfolge von Wolfgang Scheidel in Weiden antrat, war er Pfarrer in Manching bei Ingolstadt. Mit seiner Frau, ebenfalls Pfarrerin hat er 4 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Der Dekanatsbezirk Weiden umfasst ca. 31.000 Protestanten in 35 Gemeinden und reicht von Wernberg bis in den Landkreis Bayreuth und von Waldsassen bis Vilseck.
Seine Laufbahn führte ihn auch nach St. Petersburg. Dr. Slenczka spricht fließend Russisch, was für die Betreuung russlanddeutscher Mitbürger von Vorteil ist.
In den Osterferien zieht er mit seiner Familie nach Weiden i. d. OPf., wo derzeit im Pfarrhof alle Vorbereitungen dafür getroffen werden.
OB Kurt Seggewiß wies im Gespräch auch darauf hin, dass die Kirche St. Michael in Weiden mehr ist als eine Kirche. Durch die Max-Reger-Orgel ist St. Michael darüber hinaus eine Begegnungsstätte für besondere kulturelle Ereignisse.

OB Kurt Seggewiß, Dekan Wenrich Slenczka (Bild: Flaschel)
Pressemitteilung der Stadt Weiden i. d. OPf. vom 18.02.2010
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Nur ein Stübchen für den Dekan
22.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Pfarrhof wird saniert - Antrittsbesuch von Dr. Wenrich Slenczka bei OB Seggewiß
Der neue Dekan ist zwar bereits in Amt und Würden. Aber er ist noch nicht ganz in Weiden angekommen: Der Pfarrhof von Dr. Wenrich Slenczka wird derzeit “energetisch” aufgerüstet. Noch wohnt er in einem “Stübchen”. In den Osterferien wird die Familie von Manching nach Weiden umziehen, berichtete Dr. Slenczka bei seinem Antrittsbesuch im Neuen Rathaus. “Meine Kinder werden schon ein bisschen zu knabbern haben.”
Bei OB Kurt Seggewiß traf er auf einen nahezu vertrauten Gesprächspartner. Der Oberbürgermeister war Ehrengast bei der feierlichen Einführung und Installation des ersten Pfarrers von St. Michael und Dekans im Dekanatsbezirk Weiden sowie beim anschließenden Empfang. Seggewiß empfahl dem Geistlichen, der für 35 000 evangelisch-lutherische Christen zwischen Speichersdorf und Wernberg, Waldsassen und Vilseck zuständig ist, Geduld mit den “wirklich ganz netten” Oberpfälzern aufzubringen. “Harte Schale, weicher Kern. Mit ihnen muss jeder offen und ehrlich umgehen.”
Slenczka kennt bisher nur die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg - “aus Kindertagen”. Er fühle sich in Weiden “auf Händen getragen” und habe sich in die Geschichte einiger Gemeinden eingelesen. Eine Besonderheit sei das Simultaneum, das über viele Jahre das Leben prägte. Deshalb passe das Thema Ökumene der Landessynode, die vom 21. bis zum 25. März in Weiden tage, auch besonders. Er wolle in den nächsten Monaten vor allem “hinschauen und hinhören”. Das Hinhören gelte auch für die Max-Reger-Orgel in St. Michael.
“Die Orgel war auch ein Kraftakt der Region”, betonte OB Seggewiß, der auf die zahlreichen Verknüpfungen zwischen Kirche und Stadt hinwies. Dafür stehe gerade die Diakonie, die als Träger sozialer Maßnahmen für die Stadt ein wichtiger und verlässlicher Partner sei. “Wir sind gerade dabei, eine zweite Integrationsfirma zu gründen, die Menschen mit psychischen Belastungen eine Stelle anbieten kann.”
Von (wd) | 19.02.2010 | Netzcode: 2206049 | Weiden
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Bewegung mit Musik … Fit auch im Alter
19.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Jeden Mittwoch trifft sich der „Fitness Club“ des St. Michael-Zentrums ab 10.00 Uhr, um sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Gerade im Alter ist es wichtig nicht zu „rosten“ und so sorgen die gymnastischen Bewegungen für einen adäquaten Ausgleich.

Gerontofachkraft Hermine Strunz sorgt mit ihrem Ideenreichtum für Abwechslung im wöchentlichen Ablauf und wird dabei tatkräftig von Renate Buchfelder und Azubi Sabine Hartwig unterstützt.
Gemeinsam bewegten sich die Bewohner, zu dem bekannten Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“. Die Bewegungen, abgestimmt auf die einzelnen Strophen des Liedes, waren zuvor von Hermine Strunz vorgeführt worden.
Diesmal fand die Gymnastikstunde am Aschermittwoch statt und so wurde gleich die Gelegenheit genutzt, um den Fasching einzugraben. Die abdekorierten Luftballons wurden an die Teilnehmer verteilt. Und symbolisch für den Kehraus wurden die bunten Ballons durch kräftiges Drücken und Quetschen zum Platzen gebracht.

Danach wurden bunte Tücher verteilt, und zu dem Evergreen „Que Sera, Sera“ wurden diese rhythmisch hin und her geschwungen. Beim „Handplattlerlied“ klatschten die Hände der Bewohner mal links, mal rechts oder über Kreuz auf die Oberschenkel. Diese heitere Übung bereitete sichtlich Freude.

Aber auch die Beinbewegung kam nicht zu kurz, mit Hilfe eines großen Gymnastikballes spielten die im Kreis sitzenden Seniorinnen und Senioren „Sitzfußball“.

Hier geschieht alles zwanglos, jeder so wie er kann. Es wird auf die Handicaps der einzelnen Personen Rücksicht genommen, so dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt.
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Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht …
19.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Am Rosenmontag lud Gerontofachkraft Hermine Strunz zum Küchl backen ein, um den Bewohnern des St. Michael-Zentrums eine freudige Abwechslung zu bieten und sie aus dem Alltag herauszuholen.

Mit tatkräftiger Unterstützung von Renate Buchfelder, Azubi Sabine Hartwig und Koch Daniel Schmidt wurden in der Cafeteria frische Küchl gebacken und mit Kaffee serviert. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Sonja Rummler-Trinkner, ergriff Hermine Strunz das Wort.
Lustig ist die Fasenacht, wenn mei Mutter Küchl bacht,
wenn sie aber keine bacht, pfeif i auf die Fasenacht.
Dieser Vers steht hinter der Idee. Mit dem Küchl backen sollen sich die Bewohner an frühere Zeiten erinnern, als sie noch selbst Küchl zur Faschingszeit gebacken haben. Der Duft der frisch gebackenen Küchl zog durch das Haus und die Seniorinnen und Senioren hatten sichtlich Freude an dem gelungenen Nachmittag.

Auch für musikalische Unterhaltung wurde gesorgt, durch den Bewohner Bernhard Hösl, der auf seinem Akkordeon heitere Faschingsmelodien spielte.Eine heitere Schunkelrunde rahmte die ganze Aktion ein und bildete einen gelungen Abschluss.
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Feen, Hexe und Scheich trafen sich im Märchenreich
19.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Wieder einmal war es soweit, dass der Fasching Einzug hielt im St. Michael-Zentrum. Eine liebevoll geschmückte Cafeteria lud am Donnerstag den 11. sowie Freitag den 12. Februar 2010 zum Feiern und Spaßhaben ein.

Gegen 14.45 Uhr eröffnete Einrichtungsleiter Günter Daubenmerkl das närrische Treiben mit einer Willkommensrede und überließ anschießend die Cafeteria dem Sozialteam, das sich dieses Jahr wieder einige besondere Highlights für die Bewohner hat einfallen lassen.
Das diesjährige Motto „Märchenwald“ spiegelte sich bei den verantwortlichen Initiatoren in ihren Verkleidungen wieder. So erschienen im Saal eine Hexe (PDL Sonja Rummler-Trinkner), zwei Feen (Verwaltungsangestellte Elke Richter und Gerontofachkraft Hermine Strunz) und ein Scheich (Sozialdienst Hans Joachim Grajer), die den Bewohner den Nachmittag mit lustigen Sketchen versüßten.

Für die musikalische Unterstützung sorgte der, bei den Bewohnern sehr beliebte Alleinunterhalter Norbert Fiedler, der mit seinem Akkordeon Schwung und Elan in den Saal brachte. Mit bekannten Faschingslieder, volkstümlichen Schlagern und Evergreens versetzte er den Saal in Stimmung und gab sein Bestes um die Seniorinnen und Senioren zu unterhalten.
Die dargebotenen Sketche, versetzten die Bewohner in wahre Verzückung. Vor allem als „Henriette Grajer“ in einem schicken knappen Kleid mit üppiger Luftballonoberweite und blondgelockter wilder Mähne den Saal betrat, waren alle hellauf begeistert.

Die heitere Büttenrede der Hexe Sonja sorgte ebenfalls für Begeisterung und Entzücken, denn hier wurde so mancher kleiner Makel in liebevolle Worte verpackt. Aber die Hexe hatte nicht nur kleine Lästereien in ihrer Rede zu bieten, sondern lobte auch den Einsatz und das Engagement im Haus.
Fee Hermine hatte für die anwesenden Gäste noch eine erfrischende Abwechslung zu bieten mit dem Bewegungslied “Rucki Zucki“.
Gegen 16.30 Uhr marschierte die Kindergarde des Verein Neustädter Faschingszug e.V. samt Prinzenpaar ein. Nach einer kleinen Ansprache von Prinz Stefan II. und Prinzessin Laura I. an die Bewohner im Saal, zeigte die Kindergarde einen Tanz. Die anschließend dargebotene Tanzeinlage des Funkenmariechens Marie versetzte alle in helle Begeisterung und bewies wieder einmal, wie so eine kleine anmutige Grazie, die Herzen von Jung und Alt erwärmen kann.

Zum Abschluss des Närrischen Treibens im St. Michael-Zentrum, trug Herr Grajer ein Gedicht vor, das die Bewohnerin Ina Völker extra für diesen Anlass geschrieben hatte.
Des Närrischen Treibens Teil zwei, gab es einen Tag später. Für die musikalische Untermalung sorgte diesmal Josef Müllner. Für das leibliche Wohl sorgte die Küche mit einer schmackhaften Gulaschsuppe. Bis in die späten Abendstunden feierten die ausgelassenen Bewohner bei Tanz und Musik.

Diese Faschingsfeier war wieder mal eine gelungene Veranstaltung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahre, wenn es wieder heißt Helau und Alaaf.
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Die guten alten Zeiten …. Kinonachmittag im St. Michael-Zentrum
18.2.2010 von Barrierefrei im Alltag.
Jeden Freitagnachmittag treffen sich filmbegeisterte Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoss, um hier einen Heimatfilm oder Musikfilm zu genießen. Für eineinhalb Stunden schwelgen die betagten Damen und Herren in Erinnerungen, an die Zeit, wo sie zu zweit im Kino saßen und diese Filme sahen.
Schon oft wurde verstohlen das Taschentuch hervorgeholt und mitgefühlt, wenn so manch dramatischer Heimatfilm lief, oder als Heinz Rühmann in „Wenn der Vater mit dem Sohne“ um seinen Sohn kämpfte. Aber es wird auch mit Freuden gelacht, wenn Peter Alexander oder Gunter Philipp mit Scharm und Witz, die Herzen der Zuschauer erfreuen.
Die bekannten und beliebten Schlager und Volkslieder aus den 50er und 60er Jahren, die ein Teil dieser Filme sind, wecken die Erinnerungen an die Jugendzeit und die Bewohner freuen sich jede Woche aus neue auf ihren Kinonachmittag.

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